„Ob gestreift oder kariert, wir von Gräulich-Bläulich feiern heut ganz ungeniert!“

 

Frauenpower bei Gräulich-Bläulich

„Ob gestreift oder kariert, wir von Gräulich-Bläulich feiern heut ganz ungeniert!“

 

 

Mit einem abwechslungsreichen, bunten und kurzweiligen Programm wussten die Möhnen Gräulich-Bläulich wieder einmal ihr Publikum zu begeistern.

Bevor das eigentliche Programm losging, unterhielten vier Damen das Publikum mit Wortspielerei und Gesang (Elsbeth Bourger, Bärbel Geilen,  Eva Meurer und Ellen Münster).

Marion Ledwinka, ihres Zeichens Sitzungspräsidentin, führte zum 25. Mal wieder souverän durchs Programm und servierte tolle Reden, super Tanzeinlagen und gekonnte Gesangsdarbietungen.

Der neue Musiker Thorsten Eich heizte das Publikum an und los ging  das Programm.

Ein Höhepunkt war der Auftritt der Prinzenpaare mit ihrem Gefolge.

Drei Angestellte aus einer „Wäscheannahme“, dargeboten von Rita Naumann, Petra Vomberg und Kerstin Göbel, erzählten sehr humorvoll und mit musikalischen Einlagen, Geschichten aus  ihrem Alltag.  Anschließend zeigte die Ranzengarde Grün Gelb meisterhaft ihren tollen Gardetanz.

Etwas zweideutig ging es im Zwiegespräch zwischen  Oma Adele (Brigitte Platz) und Enkeltochter Adelchen (Antje Surges) zu. Hierbei wurden Schlaf- und manch andere Probleme humorvoll aufgearbeitet.

Die  "Ouzobaraveilchen", aus dem Programm nicht mehr wegzudenken, sangen nach alter Manier wieder kritisch und frech Selbstgereimtes über Land und Leute.

Als Indianer begeisterte die Ranzengarde Grün Gelb erneut mit ihrer Zwischenshow die Zuschauer.

Tapetenwechsel brauchte „dat Lissje“ (Elsbeth Bourger) und reiste nach


Holland. Außer Tulpen hatte sie noch viele witzige Anekdoten im Gepäck.

Darauf folgte die Boy-Group von Grau Blau mit einem tollen Tanz zum Thema „James Bond“.

Nach der Pause folgte „Die Hitparade“, meisterhaft präsentiert vom Elferrat. Nena, Joy Flemming, Helene Fischer, Andreas Gabalier und viele andere ließen es sich nicht nehmen, bei Gräulich-Bläulich aufzutreten.

Ulrike Backes wurde anschließend für ihr Engagement für den Verein mit dem von der Firma Rastal gestifteten „Goldenen Laureatus“ für besondere Verdienste um den Karneval ausgezeichnet.

Das Grau-Blau Ballett war mit ihrer Darbietung zur Musik von Meat Love ein wahrer Augenschmaus.

Welche Probleme eine Frau bei der Reinigung des „stillen Örtchens“ hat, berichtete Marlies Zöller wieder einzigartig in Grenzhäuser Platt. Darauf sind die Möhnen sehr stolz!

Die „Ouzobaraveilchen“ betraten erneut die  Bühne und präsentierten stimmgewaltig  Seemannslieder der Band „Santiano“.

Welche Dating App bei der Suche der großen Liebe wohl die richtige ist konnte Kerstin Göbel bei ihrem gelungenen Bühnen-Comeback berichten. Mr. Boombastic (Sinah Göbel) konnte ihre Liebe trotz Brusttoupet leider auch nicht bekommen.

Dass schwarz-weiße Harlekin ganz und gar nicht langweilig sind, bewies wieder einmal mit tänzerischer Höchstleistung und einer ausgefeilten Choreographie die Tanzgruppe der Möhnen Gräulich-Bläulich. Dafür zeigte sich Tanja Born verantwortlich, die das Thema wieder sehr gekonnt umgesetzt hat.

Zum Abschluss der gelungenen Sitzung kamen alle Möhnen zur gemeinsamen Zugabe in ihren Zugkostümen unter dem diesjährigen Motto „Ob gestreift oder kariert, wir von Gräulich-Bläulich feiern heut ganz ungeniert!“ auf die Bühne und verzauberten das Publikum.

Marion Ledwinka dankte dem treuen Publikum und ausgelassen feierte man bis tief in die Nacht.

Der neue Sitzungswirt Sascha Hulawe hatte in diesem Jahr auch sein Debüt in der Grau-Blau Halle und wenn vielleicht auch so manches noch nicht so recht funktioniert hat wie gewohnt aber für die nächste Session weiß er was zu tun ist und die Möhnen Gräulich-Bläulich freuen sich mit ihm und sein Team auf die Session 2019/2020 wenn es heißt Gräulich-Bläulich feiert 70 Jahre!